Hunde, eine Katze und viele Spannende, schöne,               lustige, und nachdenkliche Erlebnisse!

Eine Herzensangelegenheit

 

Eine SKG Rassezucht in der heutigen Zeit ist mit einem grossen zeitlichen, finanziellen und emotionalen Aufwand verbunden. Das wissen viele Menschen nicht. Fortbildungen, Gesundheitscheck der Hunde, Zuchtzulassungsprüfungen, diverse Einkäufe und Anpassungen für das Wurf- und Welpenzimmer, die Aussenanlage mit Spielgeräten für die Kleinen, Hundebetten, Decken, eine robuste Waschmaschine die bei einem Wurf täglich in Betrieb ist, Mitgliedschaft im Rasseclub, SKG, Hundeverein usw. Man investiert sehr viel vor Beginn seiner Zucht und selbstverständlich auch fortlaufend.

Herzblut, Durchhaltevermögen, Geduld und viel, viel Freude braucht eine Züchterin, ein Züchter für eine sorgfältig und seriös geführte Zucht. Führt man eine kleine Zucht ist die Planung und Durchführung eines Wurfes der Höhepunkt des Jahres. Da werden Stammbäume und Ankörberichte von Rüden studiert, untereinander verglichen und Anfragen gestartet, evtl. auch Ausstellungen besucht, immer mit dem Gedanken welcher Rüde passt gut zu der eigenen Hündin, ergänzt ihre Vorzüge und gleicht eventuelle Nachteile aus. Das Ziel ist immer sich weiter zu verbessern und eine optimale Verpaarung zu ermöglichen. Die Deckung kostet übrigens gleichviel, ob man nun 2 Welpen mit zusätzlichem Kaiserschnitt bekommt oder 7 Kleine ohne Probleme geboren werden. 

Manchmal hat man Glück und die Fahrt zum Deckrüden ist nicht weit, manchmal ist man sehr lange unterwegs, ev. noch mit Übernachtung. Wer keinen eigenen Zuchtrüden hat, wie ich, macht bei der Tierärztin laufend den Progesterontest, um den optimalen Zeitpunkt zu eruieren und so ein «gfreutes» Treffen zwischen Rüde und Hündin zu erhalten.

Nach einer erfolgreichen Deckung wird meist innerhalb von 48 Stunden der Deckakt wiederholt, um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen. Nun folgt die lange Wartezeit.

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Festtagsgrüsse

 

In meinem Weihnachtsmail probierte ich alle meine Green-Silence Kontakte anzuschreiben. Leider scheinen Adressen geändert zu haben, oder gingen verloren. Falls bei ihnen keine Mail mit Anhang eingetroffen ist und sie gerne wieder auf dem Verteiler sein möchten, freue ich mich auf eine Nachricht!

 

Liebe Green- Silence Familien

Ein Jahr mit Schatten, ein Jahr voller Ereignissen, ein ganz spezielles Jahr liegt schon bald hinter uns. Ich hoffe sie konnten trotzdem viele schöne Stunden mit ihrem Vierbeiner verbringen, besonders auch in unserer herrlichen Natur.

Glücklicherweise verbrachten wir mit unseren drei Hunden anfangs Jahr noch sonnige, unbeschwerte Wochen in Denia und konnten herrliche Strandspaziergänge geniessen, bevor ein kleiner Virus den Alltag auf den Kopf stellte. Sehr viele Menschen wünschen sich in dieser Zeit einen kleinen Begleiter und mein Erlebnis dazu habe ich auf meiner Homepage auf dem Blog veröffentlicht.

Vier Jahren züchte ich nur noch die Rasse Havaneser und seit mehr als ein Jahr bin ich im Redaktionsteam für einen Newsletter für Havaneserfans. Da viele Artikel auch den CavalierbesitzerInnen Freude machen könnten, schicke ich allen eine Ausgabe und wünsche viel Spass beim Lesen.

Von ganzem Herzen wünsche ich lichterfüllte Festtage, viel Glück, Freude und Gesundheit im neuen Jahr und wunderbare Zeiten mit eurem/euren Vierbeiner!

Liebe Grüsse Beatrice 

 
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C-Wurf und Corona

Sobald wir, meine Hündin und ich, den Rüden besucht haben, freue ich mich schöne Namen mit dem anstehenden Buchstaben zu suchen. Spannend, was im Netz alles zu finden ist: lustige, komische, liebliche, kurze, lange, gut rufbare, komplizierte, manche haben eine Bedeutung z.B. in einer anderen Sprache oder durch Märchen und Geschichten. In meinem Namensbuch steht unter C auch Corona (Krone). Ein klingender Name mit einer schönen Bedeutung, wenn da nicht der Covid 19 wäre. Im Moment unmöglich oder wie mein Sohn zum Spass sagt; dieser Welpe würde niemand kaufen – wobei ich da gar nicht so sicher bin...... 

Apropos Pandemiezeit; seit Mitte März flattern täglich Anfragen in das Mail Fach und das Telefon schellt, manchmal mehrmals im Tag. Olivia, unsere Älteste, bemerkte lachend: «Du brauchst eine Sekretärin!» Einfach unfassbar was da passiert. Ich liebe Havaneser, ich bin begeistert von dieser Rasse und könnte nicht mehr ohne diese lustigen Zwerge sein, so verstehe ich natürlich, dass auch andere Menschen sich in die kleinen Clowns verliebt haben. Zu Beginn beantwortete ich jedes Mail individuell und nahm mir viel Zeit für die Interessenten am Telefon. Später formulierte ich ein Standartmail und schrieb je nach Anliegen noch einige persönliche Sätze dazu. Die ganze Zeit fragte ich mich, was so viele Menschen zu diesem Schritt bewegt. Warum wollen sie jetzt einen Welpen? Ja, ich weiss; Corona! Aber haben sie sich wirklich richtig mit ihrem Wunsch auseinandergesetzt? Sind sie sich der Verantwortung bewusst, die sie für viele Jahre übernehmen würden? Was machen sie bei der Rückkehr des normalen Alltags? Diese Überflutung von Anfragen empfinde ich als unheimlich, sehr speziell und ich bin froh, meine Familien für die Welpen schon früh gefunden zu haben. 

Hier einige, etwas obskure, Beispiele:

-Auf meiner Homepage steht über den Fotos und Informationen meiner aktuellen Welpen gross „Alle Welpen sind reserviert!“ Eine Anfrage per Mail: „Sie haben eine schöne Homepage und ich habe ihre interessante Information gerne gelesen. Wir möchten einen Havaneserwelpen. Habe sie welche oder erwarten sie einen Wurf?“ Beim ersten Mal schluckte ich noch leer, aber bei der nächsten und übernächsten ähnlichen Anfrage blieb es beim Kopf schütteln und selbstverständlich trotzdem bei einer freundlichen Absage.

-Telefonat aus einem entfernten Kanton: Grüezi, wir möchten einen Havaneserwelpen. Bevor ich etwas dazu sagen kann, spricht sie weiter. Ich weiss sie haben alle reserviert, aber was soll ich machen? Niemand hat freie Welpen und in unserem Kanton gibt es keine Züchterin! Es ist so schwierig, keine Welpen, nirgends und ich möchte jetzt oder diesen Sommer einen Hund!! Ich überlege mir welche Antwort erwartet wird. Hat es Sinn zu erklären, dass es Familien gibt, die manchmal ein Jahr auf ihren Welpen warten? Oder dass es leider nur wenige SKG/FCI Havaneserzuchten in der Schweiz gibt........

-Ein Herr sucht für seine Schwester eine Hündin. Ich erkläre, dass ich nur wenige Welpen erwarte und ich schon viele Reservationen habe. «Aha, ich streiche sie von meiner Liste!»

Drei Tage später, die Welpen waren unterdessen geboren, wieder der gleiche Herr am Telefon. «Habe ich ihnen schon telefoniert?» «Ja, das haben sie, alle Welpen sind reserviert». «Kann man da nichts machen? Nicht? Aha, ich streiche sie von meiner Liste!» Samstag nach dem Mittagessen, wieder der gleiche Herr, meine Geduld ist unterdessen etwas reduziert. «Sie haben eine Hündin, ich möchte sie kaufen!» Ich erkläre, dass ich die Kleine behalte und die anderen reserviert sind. «Ich biete ihnen den doppelten Welpenpreis! Nichts zu machen? Nicht? Aha, dann streiche ich sie von meiner Liste!»

Den Kopf schütteln, die Stirne runzeln, sich ärgern, lachen – je nach dem eigenen Gemütszustand! Übrigens nach der 80. Anfrage habe ich aufgehört zu zählen und wer hätte das gedacht; ich freue mich an jenen Tagen, wo das Telefon ruhig bleibt und kein Mail gemeldet wird!!

(Diese Geschichte wurde schon in den Sommer Havanesernachrichten veröffentlicht)

 

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Weg damit!

Bonita im Element; es gibt für sie nichts schöneres als einen Strandspaziergang! Alle paar Schritte wird ein Loch gebuddelt, dann wieder eine Runde gedreht, um dann wieder aufgeregt das nächste Sandloch zu graben.. Das muss sehr interessant sein! Ein Abendteuerspielplatz, natürlich auch mit vielen Menschen- und Hundebegegnungen., ein grosses Lernfeld für die Kleine. Schon bald weiss Bonita, dass nicht alle Leute persönlich von ihr begrüsst werden müssen und es viele verschiedene Hunde gibt,, die eine, vor Begeisterung, auf allen vieren hopsende, Junghündin kaum beachten. Trotzdem, total interessant.. Gut - die Kaffeepause unterwegs müsste nicht unbedingt sein. Total langweilig!! 

Nach dem Spaziergang ist das Sofa ein begehrter Platz, da musste ich jeweils ganz schnell sein, damit ich meine Beine ausstrecken konnte, aber zuletzt haben sich mindestens zwei von drei Hunde irgendwo eingekuschelt. Gemütlich in einem Buch lesen, auf dem Natel die WhatsApp Nachrichten beantworten, Neuigkeiten auf Facebook anschauen ........... aber halt, da gibt es jemand der das gar nicht gerne hat. Ein Satz auf meinen Bauch,, klein Böni streckt ihren Kopf unter meine Arme und drückt energisch mein Handy oder Buch weg.. Voller Erwartung sehen mich ihre dunklen Mandelaugen ein paar Zentimeter von meine Kopf weg an, als wollte sie sagen: "eine Massage wäre nun  genau das Richtige!" Obersüss, oder? Und natürlich bekam sie ihre Streicheleinheiten, ich habe ja schliesslich ein Herz. 💓  für ihr Anliegen. Nach ein paar Minuten kraulen nehme ich vorsichtig wieder mein Handy und scrolle einhändig weiter, die andere Hand immer noch bei Bonita. Aber nein, sofort wird das Natel mit der Nase weggestossen und man könnte fast sagen, dass ihre schwarzen Augen mich etwas vorwurfsvoll oder vielleicht irritiert anschauen?!

"Wer erzieht hier wen?" höre ich in meinem Kopf Martin Rütter sagen. Ja,, ich weiss, ich weiss, aber die Kleine ist einfach so, so süss!!!!

 

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B Wurf

 

 

Mit besonderer Spannung wurden die Welpen von Rabea erwartet, denn diesmal wollte ich eine Hündin behalten. Ich freute mich sehr, wieder einmal einen Welpen selber aufzuziehen.. Rabea bekam ohne Probleme vier kräftige, hübsche Welpen. Eine Auswahl gab es leider nicht und eigentlich hätte ich mir zu meiner weiss-schwarzen und schwarz-weissen Hündinnen eine neue Farbe gewünscht! Nun ist unsere Bonita da und wir hoffen, dass sich unser Wildfang gut entwickelt. Vielleicht wird auch sie so gut und liebevoll Welpen aufziehen wie ihre Mama Rabea oder Grossmama Chelsea.

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A Wurf

 

 

 

Wehmut und Dankbarkeit begleiten den letzten Wurf von

unserem Goldschatz Chelsea. Eine wunderbare, liebevolle und total süsse Hundemama betreute insgesamt 20 Welpen und führte sie sorgfältig in den Alltag eines Havanesers ein.

Aris Amiro, Amy Aida und Abby Aluna sind richtige Kuschelmäuse, natürlich auch neugierig und verspielt wie Hundebaybs sein sollen. Schon bald werden die Ersten in die neuen Familien ziehen - ich wünsche euch von ganzem Herzen ein wunderbares Leben!

 

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Clubshow 2019

 

 

 

 

 

Swiss Havanese Clubshow 2019

Ich bin so stolz auf den Nachwuchs von unserer Rabea!

Xyro, aus ihrem ersten Wurf bekam ein Reserve CAC und Zamira, aus ihrem zweiten Wurf, ein CAC in der Jugendklasse!

Herzliche Gratulation an Brigitt und Luzia! Ich weiss es braucht sehr viel Geduld, Aufwand und Herzblut einen Havaneser in seinem Standard zu pflegen..

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Ihr seit die Besten!

 

 

 

 

Vielen, vielen Dank für eure Hilfe liebe Green-Silence Familien!

Amadeo hat eine neue, wunderbare Familie gefunden! Kaum war mein Mail an euch geschrieben bekam Heidi schon den ersten Anruf. Yasco, ein Sohn von Chelsea, hat nun einen neuen Freund, die Beiden haben haben sich vom ersten Augenblick super verstanden. Alles passt, eine liebe Familie, einen tollen Spielkamerad, einen herrlichen Garten, interessante Spaziergänge und viel Liebe! Heidi und ich möchten euch ein ganz grosses DANKESCHÖN senden. So viele Reaktionen, Suche im Bekanntenkreis, Anrufe, Mails, WhatsApp. 

Wir wünschen der neuen Familie viel, viel Freude an diesem wunderbaren, bezaubernden Havaneser und Yasco wunderbare Spiel- und Kuschelzeiten mit seinem neuen Spielkameraden!

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Zamira

 

 

 

Bravo Zamira, bravo Luzia

Ich bin sehr glücklich und mega stolz: am 11. Mai 2019 wurde die wunderschöne Zamira, aus der Verpaarung von Rabea-Ryana of the Green-Silence und Que Vadis of Velvet Dreams, mit Bravour angekört. Formwert: ein Excellent und auch in der Verhaltensbeurteilung ein sehr gut! 

Wir gratulieren Luzia Imboden und wünschen für die Zukunft alles Gute! Vielleicht gibt es im nächsten Jahr in Emmenbrücke kleine Zamira‘s! 

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Glück im Unglück

Es war eine lange Nacht vom 4. auf den 5. Mai. Um 21.00 Uhr kam ein weiss-braunes Männchen, 5 Minuten später ein toter, wieder gefleckter Rüde und um 22.00 begrüssten wir eine sehr schöne braun-weisse Hündin. Dann nichts mehr, trotz Oxytocin Spritzen. Ich konnte keinen Welpen mehr ertasten, dabei wusste ich, dass es vier sind. Um 2 Uhr ein Ultraschall bei meiner Tierärztin: ein Herzchen schlägt ganz weit oben, sofortiger Kaiserschnitt wurde beschlossen und eine dunkle Minihündin wurde mir gebracht. Während der OP wurde eine fingerkuppen grosse Ausstülpung mit Loch in der Gebärmutter entdeckt und sie musste darum entfernt werden. Glück im Unglück! Durch die OP wurde die Veränderung gesehen, dadurch Chelsea das Leben gerettet und 3 Welpen haben noch ihre Mama. Die Kleine braucht noch etwas Unterstützung, hat aber einen starken Lebenswillen. Chelsea erholte sich ganz schnell und betreut ihre Babys sorgfältig und sehr innig. 

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Ab in die Wärme!

Spannung liegt in der Luft - überall Gepäck, Taschen, Jacken, Säcke - ein organisiertes Durcheinander! Mittendrin zwei aufgeregte Havaneser die alles beschnüffeln, herumwuseln und strategisch wichtige Plätze aufsuchen, damit sie sicher nicht vergessen werden z.B. vor der Türe, damit Beat nichts mehr hinaustragen kann ohne über sie zu steigen. Vielleicht ist es sogar besser sich auf den Koffer zu legen, oh nein wir verstecken uns im Sack mit den Schuhen oder noch einfacher wir laufen einfach immer unserer Besitzerin nach, so weiss sie, dass wir auch noch da sind........  Zwei dunkle Augenpaare die jede Bewegung beobachten und mir auf Schritt und Tritt nachtrippeln. Ich glaube immer noch, dass ich den erleichterten Seufzer der Beiden in ihrer Box bei unserer Abfahrt gehört habe, jupii, wir sind dabei und sind auch gaaaanz brav und sehr müde vor lauter Aufregung. Chelsea und Rabea sind wirklich vorbildliche Reisebegleiterinnen; kein Muks, bei den wenigen Halten drehen sie freudig eine Runde , erledigen ihr Geschäftchen, dann noch Wasser trinken und weiter geht die Fahrt. 1450 Kilometer, verteilt auf zwei Tage, sind intensiv, aber wir alle haben die vielen Stunden im  Auto  gut überstanden, denn als Belohnung erwarteten uns fast fünf traumhaften Ferienwochen!

Die schönste Zeit für die Havaneser waren ganz sicher die vielen Ausflüge zum Sandstrand. Sobald sie frei gelassen wurden verwandelten sich meine Ladys in kleine Flugbomben! Wow, da wurden Kapriolen gedreht, Verfolgungsjagden vorwärts-rückwärts gemacht, getrockneten Pflanzbälle aufgeworfen, wieder aufgefangen oder einander abgejagt, Ohren und Haare fliegen, dazwischen mal ein ungeplanter "Heubürzel". Menschen die stehen bleiben und dem wilden Spiel der zwei fröhlichen Fellknäuel mit einem Lächeln auf dem Gesicht zuschauen. Jeden Tag freuen wir uns an ihrer Begeisterung, der Ausdauer und puren Lebensfreude! Einfach ein Traum - ich bin überzeug unsere Hunde würden sofort auswandern!!! Wobei Hundespaziergänge an den Stränden leider nur im Winter erlaubt sind. 

Fast täglich Sonne, tiefblauer Himmel und Tagestemperaturen zwischen 14 und 20 Grad - herrlich! Soviel Zeit die wir zusammen verbringen, Neues entdecken, spannende Begegnungen, interessante Ausflüge, wunderbare Landschaften, feines Essen - wir haben uns sehr gut erholt und freuen uns auf neue Herausforderungen hier in der Schweiz - besonders natürlich auf Hundebabies und vielen schönen Begegnungen mit "unseren Hundefamilien"!

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Das erste Jahr mit Yara

9. November und schon trudeln die ersten Mails herein mit Fotos und lieben Grüssen: der Y-Wurf ist ein Jahr alt geworden und die neuen Familien haben Kontakt zueinander. Mit Erlaubnis darf ich diesen liebevollen Geburtstagsgruss von Yara`s Familie hier veröffentlich, er   liest sich so spannend!

Hallo meine lieben Schwestern und mein lieber Bruder.

Hey, heute sind wir seit einem Jahr auf dieser Welt. Also wie die Zeit vergeht, wahnsinnig. Ich habe in diesem Jahr sehr viel erlebt. Bergbahnen, Tram, Zug, Schiff, Stadtrundgänge in Basel und vor allem wöchentlich in Thun. Ich bin aber immer wieder froh, wenn ich zurück ins Diemtigtal gehen kann. Dort hat es nicht so viele Menschen dafür Tier aller Art. Es hatte euch schon zwei Mal Schnee und dann hatte ich einen Bart wie ein Zwerg. Irma hat mich dann lauwarm geduscht und alles war wieder in Ordnung. Nun noch zu einem ernsten Thema. Die Läufigkeit lässt auf sich warten!  Aber das wird sich dann sicher auch irgendwann ergeben. Mir geht es sehr gut, habe noch Flausen im Kopf und muss noch viel lernen. In der wöchentlichen Hundeschule geht es recht gut, zu Hause mach ich aber wieder was ich will! Das nervt natürlich Irma, aber Felix hat den Plausch daran.

Nun, jetzt hoffe ich dass es euch auch gut geht und es wäre schön, etwas von euch zu hören.Hallo meine lieben Schwestern und mein lieber Bruder. Noch für Beatrice: Wir sind Dir alle unendlich dankbar, dass Du uns diese wunderbare Hündin „ermöglicht“ hast!

Liebe Grüsse an euch alle

Yara, Irma und Felix. .

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Havaneserfamilientag

 

 

 

 

So ein wunderbarer Tag oder wie jemand bemerkte: heute hat Beatrice Geburtstag, Weihnachten und Ostern zusammen!

 

9 Havaneser aus meiner Zucht mit ihren Familien besuchten den Familientag vom Havaneserclub in Lotzwil. Der Z- Wurf z. B. war fast vollständig da 💖

Es wurde gelacht, geplaudert, mit den Hunden gespielt, gestreichelt, beim Havaneserrennen zugeschaut oder angefeuert, Tipps ausgetauscht, fein gegessen – ein herrlicher Tag!

Es war sooooo schön euch alle zu sehen! Ein RIESENGROSSES Dankeschön!

 

 

 

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Rückblick auf ein ganz besonderes Hundeleben

Sehr traurig habe ich unsere Joy auf ihrem letzen Weg begleitet. Leider ging es ihr jeden Tag schlechter und die guten Zeiten wurden selten. Schon länger bekam sie Medikamente, sie sah nur noch grosse dunkle Sachen und hörte nichts mehr, was bei ihrer grossen Angst vor Feuerwerk natürlich auch ein grosser Vorteil war. Ihr Gang wurde  unsicherer, das Atmen und Fressen schwieriger. Mir war sehr wichtig, dass Joy nicht leiden muss und so durfte sie in meinen Armen ganz ruhig einschlafen. Es war ein sehr schwerer Entscheid,. 

Chelsea und Rabea nahmen Abschied;. Rabea legte sich dabei immer wieder fürsorglich neben ihre tote Freundin.

Fast 14 Jahre war die Kleine bei uns; als Jungspund draufgängerisch, verspielt, anhänglich und manchmal mit einem richtigen Dickkopf gesegnet. Carmen liebte ihre Joy sehr! Natürlich durfte sie in ihrem Bett schlafen und begleitete sie auf ihren Ausflügen. Joy liebte es inmitten der Welpen zu sein, mit ihnen zu schmusen und spielen und natürlich auch überall zu schnüffeln, ob noch etwas Futter in einer Ritze versteckt ist......... Sie liebte Besuche, besonders die kleinen Mädchen, die jeweils ganz entzückt über die anhängliche, fröhliche Chihuahuadame waren. In den letzten Jahr wurde sie immer ruhiger, brauchte viel Schlaf und ihr meditativer Gang nach draussen war fast legendär. Trotzdem konnte sie zwischendurch wieder ganz motiviert zu ihrem Futternapf hüpfen und brachte uns damit zum Lachen! So viele Jahre gehörte Joy zu unserer Familie, erlebte mit uns viele Veränderungen, war Mittelpunkt und Beständigkeit.

Alle, die unsere kleine, liebenswerte Chihuahuahündin gekannt haben wissen, dass sie immer in unseren Herzen bleiben wird! Kleine Joy, wir vermissen dich.

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Joy: 27. 7. 2004 - 4. 7. 2018

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Z-Wurf Ade

16 Jahre Hundezucht und beim letzten Buchstaben angelangt!

Ein Traumwurf für jede Züchterin von Anfang an. Rabea hatte eine leichte und schnelle Geburt, innerhalb einer Stunde und 50 Minuten waren die Kleinen da mit einem Geburtsgewicht zwischen 173 und 194 Gramm. Zoro, Ziro, Zamira, Zira und Zenja eines schöner als das Andere. Rabea ist eine wunderbare Hundemama und man merkt, dass sie bei ihren zweiten Welpen viel konsequenter in ihrer Erziehung ist. Wieder durften wir herrliche Momente mit den Kleinen erleben, ganz viel Lachen und kuscheln. Nun ziehen sie zu ihren neuen Familien, die sie schon sehnsüchtig erwarten. Sie bringen viel Freude und Leben mit und geben dem Alltag ein ganz neues Gesicht. 

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Oha Lätz!

 

 

Da kommt man nichts ahnend morgen früh in die gute Stube zu Rabea und ihren fünf Wochen alten Welpen. Meine fröhliche Begrüssung bleibt stecken und ungläubig probiere ich das angetroffene Chaos einzuordnen............. 

Ich sehe überall Erde?! Rabea ist mehr braun als schwarz, alle Welpen sind gepudert, das Wurflager, Sofa, der Teppich, Boden, die Bettchen - alles voller Erde. Rabea begrüsst mich fröhlich wedelnd, so dass es richtig staubt. Oha lätz, was ist da passiert?

Im Topf unserer grossen Zimmerpflanze ist ein Riesenloch!! Nach dem ersten Schock, der umfangreichen Aufräum- und Putzaktion muss ich dann doch Schmunzeln. Rabea ist eine wunderbare Mutter, ihr Instinkt sehr ausgeprägt; denn wer kann ausschliessen, dass ihre Welpen nicht plötzlich ein neues Zuhause brauchen?

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Tiefe Blicke voll Vertrauen

Immer wieder überraschen mich die intensive Augenkontakte meiner Havaneser. Ruhig, herausfordernd, voll Vertrauen, manchmal auch fragend suchen sie den Austausch mit mir. Ihre dunklen Augen erzählen Gefühle, geben Wärme und Liebe weiter. Die beiden Fotos habe ich während der Geburt von Rabeas Welpen gemacht. Chelsea, die sich ganz eng an mich drückt, mit der grossen Erwartung in ihren Augen , dass ich ihrer Tochter beistehe. Rabea in einer Wehenpause; die dunklen Augen unverwandt mit meinen verbunden, voll Vertrauen, ja Hingabe an den Augenblick.

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Der Y-Wurf

Nun ist auch das Letzte der fünf süssen Welpen von Chelsea und Smokie ausgezogen. Mit Wehmut sammle ich die Spielsachen und Decken ein, sortiere für die Waschmaschine oder Handwäsche. Ich sehe Yuma den Ball mit ihrer Nase anstossen, als ob sie für den Fussballdclub übt, Yalou und Yumi bei den grossen Steinen begeistert zusammen Fangis spielen, Yara mit Yasco voll Freude ein Zerrspielen machen und später wieder zufrieden, um später müde auf einem weichen Kissen zu kuscheln und schlafen. Es war ein sehr harmonischer und zufriedener Wurf – Traumwelpen. Ich gebe es zu, mit Yalou, die bei der Geburt nur 82 Gramm wog und Jara mit ihren 100 Gramm, bekam ich eine neue Herausforderung! Die tägliche, geringe Gewichtzunahme brachte mich dazu ihnen immer neue Leckerbissen zu suchen, um auf bessere Wiegeergebnisse zu hoffen .....  Yasco, der einzige Rüde nahm als Einziger kein Gramm ab.

Mit 10 Wochen haben zum Glück alle ein schönes Gewicht erreicht. Chelsea pflegte ihre Welpen hingebungsvoll und jeder Leckerbissen wurde sofort den Kleinen gebracht. Wieder habe ich fünf wunderbare Familien für unsere Babys gefunden, so dass der Abschied leichter fällt. Yuma, Yalou, Yara, Yumi und Yasco wünsche ich von ganzem Herzen ein liebevolles, erfülltes und glückliches Hundeleben!

Unser kleines Wunder

Es gibt Zeiten, die können für eine Familie zum Albtraum werden, wie die plötzliche Erkrankung unserer Tochter!  Der gewohnte Alltag funktioniert nicht mehr und man hängt im nirgendwo. Dazu ein Spital, welches die Situation völlig unterschätzt und viel zu spät uns und die Situation ernst nimmt.  Die ketzerische Gedanken:" löst der Rollstuhl von Olivia einen Röhrenblick aus", sind wohl nicht von der Hand zu weisen. Während diesen schlimmen Wochen bekam unsere Rabea ihren Teilabort. Nach ein paar bangen Tagen ein Aufatmen; der 2. Ultraschall zeigt noch schlagende Herzchen! Ein kleines Wunder, ein Trost- soviel Glück und Vorfreude für Olivia und mich! Am 28. Mai bekam Rabea ohne Probleme 4 süsse, wundschöne Welpen. Die vier Flauschkugeln vertrieben die Sorgen, brachten uns zum Lachen und liessen uns zwischendurch den Kummer und die Angst vergessen. Sorgenfalten wurden in Lachfalten verwandelt. Vier wunderbare Welpen als Wunderkur in dieser ungewissen Zeit. Danke Jamiro Xamiro, Xira Xaja. Xyro Xambo und Xero Lucky, ihr seit einfach goldig!