10 Wochen können ganz lange sein oder wie in unserem Fall auch sehr schnell vorbei gehen. Vom ersten Atemzug habe ich euch begleitet und Rabea tatkräftig
unterstützt. Auch diese fünf waren etwas ganz besonders: sehr zufriedene und aufmerksame Welpen – gut- Betreff Sauberkeit gab es noch Luft nach oben,
aber sonst einfach top! Trage ich dann jedes von euch zum Auto eurer neuen Familien sind viele Gedanken in meinem Kopf und ich wünsche euch nur das
Allerbeste. Loslassen macht traurig, aber ich bin zuversichtlich. Ihr werdet sehnlichst erwartet von euren Menschen und ihnen sicher genau soviel Freude machen wie uns! Django, Diego, Dixie
und Dilara ich wünsche euch ein wunderschönes Leben in den neuen Familien! Falls sich nun jemand fragt was mit dem fünften Welpen ist …….. Duschka bleibt bei uns ❤️
Sie sind da!
Langersehnt und voll Freude erwartet und dann sind sie da – die Glücksmomente in einer Zucht! Vorausgesetzt alles verläuft gut…… und da werde ich auf einmal unsicher. Möchten unsere
Leserinnen und Leser auch erfahren was alles schief verlaufen kann? Möchten sie von Trauer, Ängsten und Hilflosigkeit lesen? Von einem leeren Welpennest und einer Hündin, die ihren toten Welpen
sucht? Ich denke, dass sich alle vorstellen können, dass es auch in der Hundezucht mehr als eine Seite gibt, doch davon wird sehr wenig berichtet …….
Eine Hundemama mit ihren Neugeborenen zu beobachten ist jedes Mal sehr berührend. Die Kleinen werden sorgfältig und unermüdlich trocken geleckt. Sie robben im Kreis und bewegen den Kopf in
pendelnden Bewegungen, um die Zitzen zu finden. Ihre bereits funktionierenden Sinne wie Riechen und Tasten helfen dabei. Beim Saugen treten sie mit den Vorderpfoten neben der Zitze, damit diese
gedrückt und der Milchfluss angeregt wird. Nach dem Säugen muss die Hündin mit der Zunge die Darmtätigkeit der Welpen anregen, da sie anfangs noch nicht selbständig urinieren und Kot absetzten
können.
Täglich nehme ich die Welpen in die Hand, streichle sie, schaue sie genau an, schreibe das Gewicht auf und gebe sie dann wieder ihrer Mama zurück, die alles genau beobachtet. Dabei wird das
Hundebett geputzt, desinfiziert und bekommt ein neues Vetbed; je nach Welpenzahl und Alter wird das auch zweimal gewechselt. Hat man einen sehr kleinen Welpen, der dazu noch schlecht saugt, gibt
es sehr kurze Nächte. Regelmässig wird das Kleine angesetzt, kontrolliert ob es saugt und zunimmt. Eventuell mache ich Welpenmilch warm und gebe ihm Tropfen für Tropfen auf die Zunge, um ein
Austrocknen zu verhindern. Dabei muss man gut aufpassen, dass der Welpe nicht Flüssigkeit in die Lunge aspiriert wird. Ich gebe zu, dass ich auch schon auf dem Boden neben der Hundefamilie
eingeschlafen bin, die Hand noch bei der Hundefamilie. Die Hündin verlässt in der ersten Zeit die Wurfkiste nur ungern und muss Anfangs manchmal zum Versäubern in den Garten getragen werden.
Später wird sie etwas entspannter, bleibt aber bei den Kleinen und lässt sie nicht aus den Augen. Ab dem 11. Tag öffnen sich die Augen; Anfangs ist nur ein kleiner Schlitz zu sehen, später dann
das ganze Auge. Bis sich die Sehfähigkeit einstellt, vergehen aber noch einige Tage. Auch die dicken Öhrchen werden länger, dünner und öffnen sich in der dritten Woche, so dass die Welpen auf
Geräusche reagieren. Immer wieder beobachte ich, wie sogar noch blinde Welpen die Futterschüssel ihrer Mama finden und eifrig von diesem Feuchtfutter lecken, dabei sind sie kugelrund und bekommen
noch genug an der Mamabar. Apropo Milchbar; die Zitzen werden täglich kontrolliert, ob kein Stau da ist und der Popo der Mama gewaschen, da es nach der Geburt noch einige Zeit Ausfluss gibt.
Hunger und Durst nimmt mit dem Wachsen der Welpen zu, darum möchte Rabea 1-2 pro Nacht in den Garten. Je nach Jahreszeit stehe ich bibbernd an der Tür oder beobachte gemütlich den Himmel. Im
Galopp rennt die Hundemamma anschliessend wieder zu ihrem Nachwuchs. Das erste Spielen der kleinen Wonneproppen ist lautlos, tollpatschig und total süss!! Nach drei Minuten ist der Spuck vorbei
und alle liegen wieder im Tiefschlaf. Gross werden ist ja so anstrengend!
Bald schon hören wir beim Spiel das erste Gurren, wenn die Schwänzchen der Kleinen dann noch eifrig zu wedeln beginnen und sie von der Bewegung fast aus ihren Pfoten kippen, ist die Show perfekt!
Wer möchte da nicht zuschauen? Welpen wachsen unheimlich schnell und sie zu beobachten ist etwas ganz Besonderes. Ihr Geschäft verrichten sie nun schon ganz ohne Hilfe. Auch wenn die Hundeschar
sehr ausgeglichen scheint, hat jedes seine besonderen Eigenschaften. Bei ihrem Spiel sehe ich, wie sie auf neue Spielsachen, Geräusche, Menschen usw. reagieren. Das Spiel hat eine grosse
Bedeutung und sie lernen für ihr späteres Leben. Mit Vergnügen setzen wir uns zu ihnen; herrlich, wie sich die kleinen Fellknäuel freudig auf uns stürzen. Da wird an Bändeln, Kleider und Haaren
gezogen, da möchte eines unter dem Kinn gekrault werden, das andere am Bauch und das Nächste will sich in meiner Armbeuge einkuscheln, einfach wunderschön. Was mich bei dieser Hunderasse immer
wieder erstaunt, ist der intensive Blick, die dunklen Augen, die in meine eintauchen und ganz ruhig verweilen. Je nach Jahreszeit und Wetter dürfen die Welpen mit ca. vier Wochen nach draussen.
Ihr Aussenspielplatz wird alle paar Tage vergrössert, mit zusätzlichen Spielsachen bereichert und spannend gemacht. Die Kleinen werden täglich mutiger und freuen sich neue Abendteuer zu erleben.
Sind die zukünftigen Familien am Anfang nur als Zuschauende da, werden sie schon bald sehnlich und mit grosser Begeisterung erwartet: neue Menschen, Gerüche, Geräusche, endlich genug Hände zum
Kraulen und Spielen! Schon früh werden die Havaneserwelpen an die Pflege gewöhnt: Krallen schneiden gehört spätestens ab der 2. Woche dazu, später kommen Zahnkontrollen, Augenpflege, Haare
bürsten usw. dazu. Meistens geniessen sie es als zusätzliche Zuwendung nach einer intensiven Spieleinheit. Sobald mit ca. vier Wochen die Zähne durchbrechen, sind viele Hündinnen froh, wenn die
Welpen immer mehr feste Nahrung zu sich nehmen. Je mehr Erfahrung eine Hündin mit Welpen hat, um so konsequenter erzieht sie ihre Welpen und zeigt z. B. ihrem Nachwuchs klar, wann sie säugen
dürfen oder Spielzeit ist. Liebevoll und manchmal recht temperamentvoll wird zusammen herumgetollt oder die Hundemama überwacht von einem erhöhten Standort, dass ihren Welpen nichts passiert. In
dieser Zeit ist es sehr wichtig so viele Alltagsreize wie möglich kennenzulernen. Geräusche, die nicht in unserer Umgebung stattfinden, werden auch von CD`s abgespielt oder ich lasse den
Fernseher laufen. Kleine Ausflüge mit dem Auto gehören selbstverständlich auch dazu. Mit neun Wochen werden die Welpen meiner Tierärztin vorgestellt. Dabei erfolgt eine gründliche Untersuchung,
sie bekommen den Chip und werden geimpft. Mit dem Impfpass und dem Gesundheitszeugnis verlassen wir die Praxis und die Welpen dürfen sich zu Hause erholen. Nun haben sie mindesten noch eine Woche
Zeit, weitere wichtige Spielstunden mit ihren Geschwistern, der Mama und anderen Hunden zu erleben, bevor sie in ihr neues Zuhause ziehen dürfen. Der Kontrollbesuch in der Zuchtstätte vom
Goldenen Gütezeichen oder der Zuchverantwortlichen des Havaneserclub gehört auch dazu. Dabei wird ganz genau hingeschaut und alles auf mehreren Seiten schriftlich dokumentiert. Das Abschlussfoto
der Rasselbande für die Hompage in den letzten Tagen ist zwar eine grosse Herausforderung, aber für mich Ehrensache. Bis die Kleinen endlich ruhig (!) sitzen oder liegen und alle süss in die
Kamera schauen, braucht es viel Geduld.
Die richtigen Familien für meine «Babys» zu finden ist seit Corona nicht einfacher geworden. Im Gegenteil! Das Phänomen der vielen Anfragen geht weiter (siehe im Newsletter 5) und macht eine
Auswahl noch schwieriger. Es steckt Herzblut und ganz viel Liebe in jedem Welpen der unser Haus verlässt.
Abschied von meinen Welpen nehmen heisst für mich viel Vertrauen in die neue Familie zu haben. Den Knopf im Magen, mein schweres Herz zu ignorieren und nur die strahlenden Augen, das Lachen und
die Freude dieser Menschen sehen! Überlegen wie viel Zeit ich nun wieder für die anderen Hunde und mich zur Verfügung habe. Unzählige Kotsäckli die leer bleiben, Decken die nicht mehr täglich
gewaschen werden müssen, viele, viele Putzstunden, die gestrichen sind, 4x täglich abwechslungsreichen Futterschüsseln für die Jungschar vorbereiten, Pflege, Papierkram wie Deck- und Wurfmeldung,
versenden von Videos und Fotos, aktualisieren der Homepage usw. die wegfallen! Aber auch Kuschel-und Spielrunden, dunkle, erwartungsvolle Augen, wackelnde Schwänzchen, wuschelige,
warme Lockenköpfchen am Hals oder in der Armbeuge die mir nun fehlen werden.
Den Kleinen auf dem Arm zum Auto der neuen Familie tragen und hoffen, dass alle Wünsche, die ich für ihn habe, in Erfüllung gehen mit einer grossen Bitte:
für uns ist es eine planbare Zeit, wenn ein Welpe einzieht, für ihn ist es aber alles was er hat, sein ganzes Leben!
Ich werde immer wieder gefragt, wie es der Hundemama ohne Welpen geht. Nicht jede Hündin reagiert gleich. Während Chelsea die ersten Tage noch fröhlich jeden Leckerbissen zu ihrem Nachwuchs
getragen hat und dann etwas erstaunt selber vertilgte, scheint Rabea erleichtert zu sein, dass sie nun wieder bei mir kuscheln kann und die Verantwortung für ihren Nachwuchs weggefallen ist.
Eine SKG Rassezucht in der heutigen Zeit ist mit einem grossen zeitlichen, finanziellen und emotionalen Aufwand verbunden. Das wissen viele Menschen nicht. Fortbildungen, Gesundheitscheck der
Hunde, Zuchtzulassungsprüfungen, diverse Einkäufe und Anpassungen für das Wurf- und Welpenzimmer, die Aussenanlage mit Spielgeräten für die Kleinen, Hundebetten, Decken, eine robuste
Waschmaschine die bei einem Wurf täglich in Betrieb ist, Mitgliedschaft im Rasseclub, SKG, Hundeverein usw. Man investiert sehr viel vor Beginn seiner Zucht und selbstverständlich auch
fortlaufend.
Herzblut, Durchhaltevermögen, Geduld und viel, viel Freude braucht eine Züchterin, ein Züchter für eine sorgfältig und seriös geführte Zucht. Führt man eine kleine Zucht ist die Planung und
Durchführung eines Wurfes der Höhepunkt des Jahres. Da werden Stammbäume und Ankörberichte von Rüden studiert, untereinander verglichen und Anfragen gestartet, evtl. auch Ausstellungen besucht,
immer mit dem Gedanken welcher Rüde passt gut zu der eigenen Hündin, ergänzt ihre Vorzüge und gleicht eventuelle Nachteile aus. Das Ziel ist immer sich weiter zu verbessern und eine optimale
Verpaarung zu ermöglichen. Die Deckung kostet übrigens gleichviel, ob man nun 2 Welpen mit zusätzlichem Kaiserschnitt bekommt oder 7 Kleine ohne Probleme geboren werden.
Manchmal hat man Glück und die Fahrt zum Deckrüden ist nicht weit, manchmal ist man sehr lange unterwegs, ev. noch mit Übernachtung. Wer keinen eigenen Zuchtrüden hat, wie ich, macht bei der
Tierärztin laufend den Progesterontest, um den optimalen Zeitpunkt zu eruieren und so ein «gfreutes» Treffen zwischen Rüde und Hündin zu erhalten.
Nach einer erfolgreichen Deckung wird meist innerhalb von 48 Stunden der Deckakt wiederholt, um die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen. Nun folgt die lange Wartezeit.
In meinem Weihnachtsmail probierte ich alle meine Green-Silence Kontakte anzuschreiben. Leider scheinen Adressen geändert zu haben, oder gingen verloren. Falls bei ihnen keine Mail mit
Anhang eingetroffen ist und sie gerne wieder auf dem Verteiler sein möchten, freue ich mich auf eine Nachricht!
Liebe Green- Silence Familien
Ein Jahr mit Schatten, ein Jahr voller Ereignissen, ein ganz spezielles Jahr liegt schon bald hinter uns. Ich hoffe sie konnten trotzdem viele schöne Stunden mit ihrem Vierbeiner verbringen,
besonders auch in unserer herrlichen Natur.
Glücklicherweise verbrachten wir mit unseren drei Hunden anfangs Jahr noch sonnige, unbeschwerte Wochen in Denia und konnten herrliche Strandspaziergänge geniessen, bevor ein
kleiner Virus den Alltag auf den Kopf stellte. Sehr viele Menschen wünschen sich in dieser Zeit einen kleinen Begleiter und mein Erlebnis dazu habe ich auf meiner Homepage auf dem Blog
veröffentlicht.
Vier Jahren züchte ich nur noch die Rasse Havaneser und seit mehr als ein Jahr bin ich im Redaktionsteam für einen Newsletter für Havaneserfans. Da viele Artikel auch den CavalierbesitzerInnen
Freude machen könnten, schicke ich allen eine Ausgabe und wünsche viel Spass beim Lesen.
Von ganzem Herzen wünsche ich lichterfüllte Festtage, viel Glück, Freude und Gesundheit im neuen Jahr und wunderbare Zeiten mit eurem/euren Vierbeiner!
Liebe Grüsse Beatrice
Sobald wir, meine Hündin und ich, den Rüden besucht haben, freue ich mich schöne Namen mit dem anstehenden Buchstaben zu suchen. Spannend, was im Netz alles zu finden ist: lustige, komische,
liebliche, kurze, lange, gut rufbare, komplizierte, manche haben eine Bedeutung z.B. in einer anderen Sprache oder durch Märchen und Geschichten. In meinem Namensbuch steht unter C auch Corona
(Krone). Ein klingender Name mit einer schönen Bedeutung, wenn da nicht der Covid 19 wäre. Im Moment unmöglich oder wie mein Sohn zum Spass sagt; dieser Welpe würde niemand kaufen – wobei ich da
gar nicht so sicher bin……
Apropos Pandemiezeit; seit Mitte März flattern täglich Anfragen in das Mail Fach und das Telefon schellt, manchmal mehrmals im Tag. Olivia, unsere Älteste, bemerkte lachend: «Du brauchst eine
Sekretärin!» Einfach unfassbar was da passiert. Ich liebe Havaneser, ich bin begeistert von dieser Rasse und könnte nicht mehr ohne diese lustigen Zwerge sein, so verstehe ich natürlich, dass
auch andere Menschen sich in die kleinen Clowns verliebt haben. Zu Beginn beantwortete ich jedes Mail individuell und nahm mir viel Zeit für die Interessenten am Telefon. Später formulierte ich
ein Standartmail und schrieb je nach Anliegen noch einige persönliche Sätze dazu. Die ganze Zeit fragte ich mich, was so viele Menschen zu diesem Schritt bewegt. Warum wollen sie jetzt einen
Welpen? Ja, ich weiss; Corona! Aber haben sie sich wirklich richtig mit ihrem Wunsch auseinandergesetzt? Sind sie sich der Verantwortung bewusst, die sie für viele Jahre übernehmen würden? Was
machen sie bei der Rückkehr des normalen Alltags? Diese Überflutung von Anfragen empfinde ich als unheimlich, sehr speziell und ich bin froh, meine Familien für die Welpen schon früh gefunden zu
haben.
Hier einige, etwas obskure, Beispiele:
-Auf meiner Homepage steht über den Fotos und Informationen meiner aktuellen Welpen gross „Alle Welpen sind reserviert!“ Eine Anfrage per Mail: „Sie haben eine schöne Homepage und ich habe ihre
interessante Information gerne gelesen. Wir möchten einen Havaneserwelpen. Habe sie welche oder erwarten sie einen Wurf?“ Beim ersten Mal schluckte ich noch leer, aber bei der nächsten und
übernächsten ähnlichen Anfrage blieb es beim Kopf schütteln und selbstverständlich trotzdem bei einer freundlichen Absage.
-Telefonat aus einem entfernten Kanton: Grüezi, wir möchten einen Havaneserwelpen. Bevor ich etwas dazu sagen kann, spricht sie weiter. Ich weiss sie haben alle reserviert, aber was soll ich
machen? Niemand hat freie Welpen und in unserem Kanton gibt es keine Züchterin! Es ist so schwierig, keine Welpen, nirgends und ich möchte jetzt oder diesen Sommer einen Hund!! Ich überlege mir
welche Antwort erwartet wird. Hat es Sinn zu erklären, dass es Familien gibt, die manchmal ein Jahr auf ihren Welpen warten? Oder dass es leider nur wenige SKG/FCI Havaneserzuchten in der Schweiz
gibt……..
-Ein Herr sucht für seine Schwester eine Hündin. Ich erkläre, dass ich nur wenige Welpen erwarte und ich schon viele Reservationen habe. «Aha, ich streiche sie von meiner Liste!»
Drei Tage später, die Welpen waren unterdessen geboren, wieder der gleiche Herr am Telefon. «Habe ich ihnen schon telefoniert?» «Ja, das haben sie, alle Welpen sind reserviert». «Kann man da
nichts machen? Nicht? Aha, ich streiche sie von meiner Liste!» Samstag nach dem Mittagessen, wieder der gleiche Herr, meine Geduld ist unterdessen etwas reduziert. «Sie haben eine Hündin, ich
möchte sie kaufen!» Ich erkläre, dass ich die Kleine behalte und die anderen reserviert sind. «Ich biete ihnen den doppelten Welpenpreis! Nichts zu machen? Nicht? Aha, dann streiche ich sie von
meiner Liste!»
Den Kopf schütteln, die Stirne runzeln, sich ärgern, lachen – je nach dem eigenen Gemütszustand! Übrigens nach der 80. Anfrage habe ich aufgehört zu zählen und wer hätte das gedacht; ich freue
mich an jenen Tagen, wo das Telefon ruhig bleibt und kein Mail gemeldet wird!!
(Diese Geschichte wurde schon in den Sommer Havanesernachrichten veröffentlicht)
Bonita im Element; es gibt für sie nichts schöneres als einen Strandspaziergang! Alle paar Schritte wird ein Loch gebuddelt, dann wieder eine Runde gedreht, um dann wieder aufgeregt das
nächste Sandloch zu graben.. Das muss sehr interessant sein! Ein Abendteuerspielplatz, natürlich auch mit vielen Menschen- und Hundebegegnungen., ein grosses Lernfeld für die Kleine. Schon bald
weiss Bonita, dass nicht alle Leute persönlich von ihr begrüsst werden müssen und es viele verschiedene Hunde gibt,, die eine, vor Begeisterung, auf allen vieren hopsende, Junghündin kaum
beachten. Trotzdem, total interessant.. Gut – die Kaffeepause unterwegs müsste nicht unbedingt sein. Total langweilig!!
Nach dem Spaziergang ist das Sofa ein begehrter Platz, da musste ich jeweils ganz schnell sein, damit ich meine Beine ausstrecken konnte, aber zuletzt haben sich mindestens zwei von
drei Hunde irgendwo eingekuschelt. Gemütlich in einem Buch lesen, auf dem Natel die WhatsApp Nachrichten beantworten, Neuigkeiten auf Facebook anschauen ……….. aber halt, da
gibt es jemand der das gar nicht gerne hat. Ein Satz auf meinen Bauch,, klein Böni streckt ihren Kopf unter meine Arme und drückt energisch mein Handy oder Buch weg.. Voller
Erwartung sehen mich ihre dunklen Mandelaugen ein paar Zentimeter von meine Kopf weg an, als wollte sie sagen: «eine Massage wäre nun genau das
Richtige!» Obersüss, oder? Und natürlich bekam sie ihre Streicheleinheiten, ich habe ja schliesslich ein Herz. 💓 für ihr Anliegen. Nach ein paar
Minuten kraulen nehme ich vorsichtig wieder mein Handy und scrolle einhändig weiter, die andere Hand immer noch bei Bonita. Aber nein, sofort wird das Natel mit der Nase
weggestossen und man könnte fast sagen, dass ihre schwarzen Augen mich etwas vorwurfsvoll oder vielleicht irritiert anschauen?!
«Wer erzieht hier wen?» höre ich in meinem Kopf Martin Rütter sagen. Ja,, ich weiss, ich weiss, aber die Kleine ist einfach so, so süss!!!!
Mit besonderer Spannung wurden die Welpen von Rabea erwartet, denn diesmal wollte ich eine Hündin behalten. Ich freute mich sehr, wieder einmal einen Welpen selber aufzuziehen.. Rabea bekam ohne
Probleme vier kräftige, hübsche Welpen. Eine Auswahl gab es leider nicht und eigentlich hätte ich mir zu meiner weiss-schwarzen und schwarz-weissen Hündinnen eine neue Farbe gewünscht!
Nun ist unsere Bonita da und wir hoffen, dass sich unser Wildfang gut entwickelt. Vielleicht wird auch sie so gut und liebevoll Welpen aufziehen wie ihre Mama Rabea oder Grossmama
Chelsea.
Wehmut und Dankbarkeit begleiten den letzten Wurf von
unserem Goldschatz Chelsea. Eine wunderbare, liebevolle und total süsse Hundemama betreute insgesamt 20 Welpen und führte sie sorgfältig in den Alltag eines Havanesers ein.
Aris Amiro, Amy Aida und Abby Aluna sind richtige Kuschelmäuse, natürlich auch neugierig und verspielt wie Hundebaybs sein sollen. Schon bald werden die Ersten in die neuen Familien ziehen –
ich wünsche euch von ganzem Herzen ein wunderbares Leben!
Swiss Havanese Clubshow 2019
Ich bin so stolz auf den Nachwuchs von unserer Rabea!
Xyro, aus ihrem ersten Wurf bekam ein Reserve CAC und Zamira, aus ihrem zweiten Wurf, ein CAC in der Jugendklasse!
Herzliche Gratulation an Brigitt und Luzia! Ich weiss es braucht sehr viel Geduld, Aufwand und Herzblut einen Havaneser in seinem Standard zu pflegen..
Vielen, vielen Dank für eure Hilfe liebe Green-Silence Familien!
Amadeo hat eine neue, wunderbare Familie gefunden! Kaum war mein Mail an euch geschrieben bekam Heidi schon den ersten Anruf. Yasco, ein Sohn von Chelsea, hat nun einen neuen Freund, die
Beiden haben haben sich vom ersten Augenblick super verstanden. Alles passt, eine liebe Familie, einen tollen Spielkamerad, einen herrlichen Garten, interessante Spaziergänge und viel
Liebe! Heidi und ich möchten euch ein ganz grosses DANKESCHÖN senden. So viele Reaktionen, Suche im Bekanntenkreis, Anrufe, Mails, WhatsApp.
Wir wünschen der neuen Familie viel, viel Freude an diesem wunderbaren, bezaubernden Havaneser und Yasco wunderbare Spiel- und Kuschelzeiten mit seinem neuen Spielkameraden!
Bravo Zamira, bravo Luzia
Ich bin sehr glücklich und mega stolz: am 11. Mai 2019 wurde die wunderschöne Zamira, aus der Verpaarung von Rabea-Ryana of the Green-Silence und Que Vadis of Velvet Dreams, mit Bravour angekört.
Formwert: ein Excellent und auch in der Verhaltensbeurteilung ein sehr gut!
Wir gratulieren Luzia Imboden und wünschen für die Zukunft alles Gute! Vielleicht gibt es im nächsten Jahr in Emmenbrücke kleine Zamira‘s!
Es war eine lange Nacht vom 4. auf den 5. Mai. Um 21.00 Uhr kam ein weiss-braunes Männchen, 5 Minuten später ein toter, wieder gefleckter Rüde und um 22.00 begrüssten wir eine sehr schöne
braun-weisse Hündin. Dann nichts mehr, trotz Oxytocin Spritzen. Ich konnte keinen Welpen mehr ertasten, dabei wusste ich, dass es vier sind. Um 2 Uhr ein Ultraschall bei meiner
Tierärztin: ein Herzchen schlägt ganz weit oben, sofortiger Kaiserschnitt wurde beschlossen und eine dunkle Minihündin wurde mir gebracht. Während der OP wurde eine fingerkuppen grosse
Ausstülpung mit Loch in der Gebärmutter entdeckt und sie musste darum entfernt werden. Glück im Unglück! Durch die OP wurde die Veränderung gesehen, dadurch Chelsea das
Leben gerettet und 3 Welpen haben noch ihre Mama. Die Kleine braucht noch etwas Unterstützung, hat aber einen starken Lebenswillen. Chelsea erholte sich ganz schnell und
betreut ihre Babys sorgfältig und sehr innig.
Spannung liegt in der Luft – überall Gepäck, Taschen, Jacken, Säcke – ein organisiertes Durcheinander! Mittendrin zwei aufgeregte Havaneser die alles beschnüffeln, herumwuseln und
strategisch wichtige Plätze aufsuchen, damit sie sicher nicht vergessen werden z.B. vor der Türe, damit Beat nichts mehr hinaustragen kann ohne über sie zu steigen. Vielleicht ist es sogar
besser sich auf den Koffer zu legen, oh nein wir verstecken uns im Sack mit den Schuhen oder noch einfacher wir laufen einfach immer unserer Besitzerin nach, so weiss sie,
dass wir auch noch da sind…….. Zwei dunkle Augenpaare die jede Bewegung beobachten und mir auf Schritt und Tritt nachtrippeln. Ich glaube immer noch, dass ich den erleichterten
Seufzer der Beiden in ihrer Box bei unserer Abfahrt gehört habe, jupii, wir sind dabei und sind auch gaaaanz brav und sehr müde vor lauter Aufregung. Chelsea und Rabea sind wirklich vorbildliche
Reisebegleiterinnen; kein Muks, bei den wenigen Halten drehen sie freudig eine Runde , erledigen ihr Geschäftchen, dann noch Wasser trinken und weiter geht die Fahrt. 1450 Kilometer,
verteilt auf zwei Tage, sind intensiv, aber wir alle haben die vielen Stunden im Auto gut überstanden, denn als Belohnung erwarteten uns fast fünf traumhaften Ferienwochen!
Die schönste Zeit für die Havaneser waren ganz sicher die vielen Ausflüge zum Sandstrand. Sobald sie frei gelassen wurden verwandelten sich meine Ladys in kleine Flugbomben! Wow,
da wurden Kapriolen gedreht, Verfolgungsjagden vorwärts-rückwärts gemacht, getrockneten Pflanzbälle aufgeworfen, wieder aufgefangen oder einander abgejagt, Ohren und Haare fliegen,
dazwischen mal ein ungeplanter «Heubürzel». Menschen die stehen bleiben und dem wilden Spiel der zwei fröhlichen Fellknäuel mit einem Lächeln auf dem Gesicht zuschauen. Jeden Tag freuen wir
uns an ihrer Begeisterung, der Ausdauer und puren Lebensfreude! Einfach ein Traum – ich bin überzeug unsere Hunde würden sofort auswandern!!! Wobei Hundespaziergänge an den Stränden leider nur im
Winter erlaubt sind.
Fast täglich Sonne, tiefblauer Himmel und Tagestemperaturen zwischen 14 und 20 Grad – herrlich! Soviel Zeit die wir zusammen verbringen, Neues entdecken, spannende Begegnungen,
interessante Ausflüge, wunderbare Landschaften, feines Essen – wir haben uns sehr gut erholt und freuen uns auf neue Herausforderungen hier in der Schweiz – besonders natürlich auf
Hundebabies und vielen schönen Begegnungen mit «unseren Hundefamilien»!
Hallo meine lieben Schwestern und mein lieber Bruder.
Hey, heute sind wir seit einem Jahr auf dieser Welt. Also wie die Zeit vergeht, wahnsinnig. Ich habe in diesem Jahr sehr viel erlebt. Bergbahnen, Tram, Zug, Schiff, Stadtrundgänge in Basel und
vor allem wöchentlich in Thun. Ich bin aber immer wieder froh, wenn ich zurück ins Diemtigtal gehen kann. Dort hat es nicht so viele Menschen dafür Tier aller Art. Es hatte euch schon zwei Mal
Schnee und dann hatte ich einen Bart wie ein Zwerg. Irma hat mich dann lauwarm geduscht und alles war wieder in Ordnung. Nun noch zu einem ernsten Thema. Die Läufigkeit lässt auf sich warten!
Aber das wird sich dann sicher auch irgendwann ergeben. Mir geht es sehr gut, habe noch Flausen im Kopf und muss noch viel lernen. In der wöchentlichen Hundeschule geht es recht gut,
zu Hause mach ich aber wieder was ich will! Das nervt natürlich Irma, aber Felix hat den Plausch daran.
Nun, jetzt hoffe ich dass es euch auch gut geht und es wäre schön, etwas von euch zu hören.Hallo meine lieben Schwestern und mein lieber
Bruder. Noch für Beatrice: Wir sind Dir alle unendlich dankbar, dass Du uns diese wunderbare Hündin „ermöglicht“ hast!
Liebe Grüsse an euch alle
Yara, Irma und Felix. .
So ein wunderbarer Tag oder wie jemand bemerkte: heute hat Beatrice Geburtstag, Weihnachten und Ostern zusammen!
9 Havaneser aus meiner Zucht mit ihren Familien besuchten den Familientag vom Havaneserclub in Lotzwil. Der Z- Wurf z. B. war fast vollständig da 💖
Es wurde gelacht, geplaudert, mit den Hunden gespielt, gestreichelt, beim Havaneserrennen zugeschaut oder angefeuert, Tipps ausgetauscht, fein gegessen – ein herrlicher Tag!
Es war sooooo schön euch alle zu sehen! Ein RIESENGROSSES Dankeschön!
Sehr traurig habe ich unsere Joy auf ihrem letzen Weg begleitet. Leider ging es ihr jeden Tag schlechter und die guten Zeiten wurden selten. Schon länger bekam sie Medikamente, sie
sah nur noch grosse dunkle Sachen und hörte nichts mehr, was bei ihrer grossen Angst vor Feuerwerk natürlich auch ein grosser Vorteil war. Ihr Gang wurde unsicherer, das
Atmen und Fressen schwieriger. Mir war sehr wichtig, dass Joy nicht leiden muss und so durfte sie in meinen Armen ganz ruhig einschlafen. Es war
ein sehr schwerer Entscheid,.
Chelsea und Rabea nahmen Abschied;. Rabea legte sich dabei immer wieder fürsorglich neben ihre tote Freundin.
Fast 14 Jahre war die Kleine bei uns; als Jungspund draufgängerisch, verspielt, anhänglich und manchmal mit einem richtigen Dickkopf gesegnet. Carmen liebte ihre Joy sehr!
Natürlich durfte sie in ihrem Bett schlafen und begleitete sie auf ihren Ausflügen. Joy liebte es inmitten der Welpen zu sein, mit ihnen zu schmusen und spielen und natürlich auch
überall zu schnüffeln, ob noch etwas Futter in einer Ritze versteckt ist……… Sie liebte Besuche, besonders die kleinen Mädchen, die jeweils ganz entzückt über die anhängliche, fröhliche
Chihuahuadame waren. In den letzten Jahr wurde sie immer ruhiger, brauchte viel Schlaf und ihr meditativer Gang nach draussen war fast legendär. Trotzdem konnte sie zwischendurch wieder ganz
motiviert zu ihrem Futternapf hüpfen und brachte uns damit zum Lachen! So viele Jahre gehörte Joy zu unserer Familie, erlebte mit uns viele Veränderungen, war Mittelpunkt und Beständigkeit.
Alle, die unsere kleine, liebenswerte Chihuahuahündin gekannt haben wissen, dass sie immer in unseren Herzen bleiben wird! Kleine Joy, wir vermissen dich.
16 Jahre Hundezucht und beim letzten Buchstaben angelangt!
Ein Traumwurf für jede Züchterin von Anfang an. Rabea hatte eine leichte und schnelle Geburt, innerhalb einer Stunde und 50 Minuten waren die Kleinen da mit einem Geburtsgewicht zwischen 173 und
194 Gramm. Zoro, Ziro, Zamira, Zira und Zenja eines schöner als das Andere. Rabea ist eine wunderbare Hundemama und man merkt, dass sie bei ihren zweiten Welpen viel konsequenter in ihrer
Erziehung ist. Wieder durften wir herrliche Momente mit den Kleinen erleben, ganz viel Lachen und kuscheln. Nun ziehen sie zu ihren neuen Familien, die sie schon sehnsüchtig erwarten. Sie bringen
viel Freude und Leben mit und geben dem Alltag ein ganz neues Gesicht.
Da kommt man nichts ahnend morgen früh in die gute Stube zu Rabea und ihren fünf Wochen alten Welpen. Meine fröhliche Begrüssung bleibt stecken und ungläubig probiere ich das angetroffene Chaos
einzuordnen………….
Ich sehe überall Erde?! Rabea ist mehr braun als schwarz, alle Welpen sind gepudert, das Wurflager, Sofa, der Teppich, Boden, die Bettchen – alles voller Erde. Rabea begrüsst mich fröhlich
wedelnd, so dass es richtig staubt. Oha lätz, was ist da passiert?
Im Topf unserer grossen Zimmerpflanze ist ein Riesenloch!! Nach dem ersten Schock, der umfangreichen Aufräum- und Putzaktion muss ich dann doch Schmunzeln. Rabea ist eine wunderbare Mutter, ihr
Instinkt sehr ausgeprägt; denn wer kann ausschliessen, dass ihre Welpen nicht plötzlich ein neues Zuhause brauchen?
Immer wieder überraschen mich die intensive Augenkontakte meiner Havaneser. Ruhig, herausfordernd, voll Vertrauen, manchmal auch fragend suchen sie den Austausch mit mir. Ihre dunklen Augen
erzählen Gefühle, geben Wärme und Liebe weiter. Die beiden Fotos habe ich während der Geburt von Rabeas Welpen gemacht. Chelsea, die sich ganz eng an mich drückt, mit der grossen Erwartung in
ihren Augen , dass ich ihrer Tochter beistehe. Rabea in einer Wehenpause; die dunklen Augen unverwandt mit meinen verbunden, voll Vertrauen, ja Hingabe an den Augenblick.
Hunde, eine Katze und viele Spannende, schöne, lustige, und nachdenkliche Erlebnisse!
D-Wurf
Die ersten 10 Wochen
Eine Herzensangelegenheit
Festtagsgrüsse
C-Wurf und Corona
Weg damit!
B Wurf
A Wurf
Clubshow 2019
Ihr seit die Besten!
Zamira
Glück im Unglück
Ab in die Wärme!
Das erste Jahr mit Yara
Havaneserfamilientag
Rückblick auf ein ganz besonderes Hundeleben
Joy: 27. 7. 2004 – 4. 7. 2018
Z-Wurf Ade
Oha Lätz!
Tiefe Blicke voll Vertrauen
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